KyberGuard
Ihr Kunde verlangt einen Sicherheitsnachweis
Ein Fragebogen liegt auf dem Tisch, meist mit Frist. Hier steht, was dahintersteckt, was tatsächlich gefragt wird und wie Sie belastbar antworten.
Jetzt kostenlos prüfenBasisfassung kostenlos · ohne Anmeldung · Server in Deutschland
Warum das gerade jetzt passiert
Seit dem 6. Dezember 2025 gilt in Deutschland das NIS2-Umsetzungsgesetz. Es verpflichtet betroffene Unternehmen, auch die Sicherheit ihrer Lieferanten zu betrachten. Diese Pflicht geben sie weiter, und zwar in Form genau solcher Fragebögen.
Betroffen sind Betriebe ab 50 Beschäftigten oder 10 Millionen Euro Jahresumsatz in 18 Sektoren. Ob Ihr eigener Betrieb darunterfällt, hängt allein von diesen Schwellen ab. Der Fragebogen erreicht Sie aber unabhängig davon, denn er kommt nicht von einer Behörde, sondern von Ihrem Auftraggeber.
Das ist der wichtigste Unterschied: Hier droht kein Bußgeld. Hier steht ein Auftrag auf dem Spiel.
Was tatsächlich gefragt wird
Die Fragebögen sehen unterschiedlich aus, fragen aber fast immer dasselbe ab. Hier sind die zwölf Punkte, die praktisch in jedem vorkommen:
- DatensicherungSichern Sie regelmäßig, und haben Sie die Wiederherstellung getestet?
- ZugangsschutzIst Mehrfaktor-Anmeldung für kritische Systeme aktiv?
- PatchstandKommen Sicherheitsupdates innerhalb von 30 Tagen auf die Systeme?
- NotfallplanGibt es einen dokumentierten Ablauf für den Ernstfall?
- SchulungWerden Mitarbeitende regelmäßig geschult?
- LieferkettePrüfen Sie Ihrerseits Ihre IT-Dienstleister?
- VerschlüsselungSind sensible Daten im Ruhezustand verschlüsselt?
- BerechtigungenGilt das Prinzip der minimalen Rechte?
- ProtokollierungGibt es zentrale Protokolle und eine Auswertung?
- NetztrennungIst das Netz in Zonen getrennt?
- MeldewegeKennen Sie die gesetzlichen Meldefristen?
- FortführungGibt es einen Plan, wie der Betrieb weiterläuft?
Wer diese Punkte für den eigenen Betrieb sauber beantworten kann, kommt durch jeden dieser Fragebögen. Der Check auf dieser Seite fragt die sieben Kernpunkte ab und erfasst zusätzlich Branche und Betriebsgröße, weil Auftraggeber danach fragen.
Wie Sie vorgehen
- Standort bestimmen. Beantworten Sie zehn Fragen: drei zur Einordnung Ihres Betriebs und sieben zum Stand Ihrer Maßnahmen. Das dauert etwa zwei Minuten.
- Lücken benennen, nicht verschweigen. Ein ehrliches "in Umsetzung bis Quartalsende" ist belastbarer als ein Haken, der beim ersten Nachfragen bricht. Auftraggeber prüfen stichprobenartig nach.
- Antwort belegen. Zu jedem Punkt gehört, wer verantwortlich ist und woran man die Umsetzung erkennt.
Was kostenlos ist und was nicht
Die Selbstauskunft für einen Auftraggeber erstellen Sie dauerhaft kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Zahlungsdaten. Das ist die Basisfassung, und sie bleibt es.
Bezahlt wird für etwas anderes: Was Sie in der Auskunft angeben, muss auch in einem halben Jahr noch stimmen. Auftraggeber fragen in der Regel jährlich nach, und was heute "in Umsetzung" heißt, wollen sie beim nächsten Mal als erledigt sehen.
- Basisfassung, kostenlos Eine Selbstauskunft für einen Auftraggeber, als PDF, sofort.
- Laufende Überwachung, ab 34,99 € im Monat Eine Selbstauskunft ist eine Momentaufnahme. Ihre Angaben bleiben nur so lange richtig, wie die Technik dahinter stimmt. Das Dashboard überwacht Ihre Domains, meldet Datenlecks mit Ihren Adressen und neue Schwachstellen in der eingesetzten Software. Wie viele Domains enthalten sind, steht in der Preisübersicht.
Häufige Fragen
Mein Betrieb ist klein. Muss ich das überhaupt beantworten?
Gesetzlich verpflichtet sind Betriebe ab 50 Beschäftigten oder 10 Millionen Euro Umsatz. Vertraglich verpflichtet sind Sie, sobald Ihr Auftraggeber es zur Bedingung macht. Das trifft auch kleine Zulieferer.
Was passiert, wenn ich nicht antworte?
In der Regel nichts Formales. Der Auftraggeber wertet die fehlende Antwort aber als offenes Risiko, und bei der nächsten Vergabe zählt das mit.
Ist die Selbstauskunft wirklich kostenlos?
Ja, ohne Anmeldung und ohne Zahlungsdaten. Kosten entstehen erst, wenn Sie Ihre Systeme dauerhaft überwachen lassen wollen, damit die Angaben auch in einem halben Jahr noch stimmen. Diese Überwachung beginnt beim Pro-Plan ab 34,99 € im Monat.
Brauche ich dafür einen Berater?
Für die Bestandsaufnahme nicht. Die zwölf bis zwanzig Standardfragen können Sie selbst beantworten. Beratung lohnt dort, wo echte Lücken zu schließen sind.